Sonderkreutzer aus Tograch - 20. Raneh a.A. 69 t.n.

„Zu Gast bei Freunden“ – Skandalöser Empfang der Recken in Togracht! Untote im Aufruhr – Tiermenschen komplett vertiert – Drow betreiben Verdunkelungstaktik – Baron aber „zufrieden"  (auch als Printversion zu haben: pdf kreutzer-tograch 69.51 Kb)

kreutzer

Baron von Bergström lädt ein

und Helden aus aller Welt strömten zusammen, um Fort Tograch, im beliebten Jak-Land, gegen die einheimische Bevölkerung zu verteidigen! Nach einer Nacht, die, abgesehen von einem mittelschweren Untotensturm am Abend und hordenweise heraufziehenden Drow im späteren Verlauf, „ereignislos und ruhig“ blieb, dankte der Baron den Recken: „Wir konnten leider nicht helfen, aber es scheint ja auch nicht viel passiert zu sein! Diese Truppe schafft das schon alles! Wer heute Abend noch lebt, bekommt Freibier!“

Der Kreutzer meint: Wenn der Baron den Freibierausschank NACH der Schlacht auch auf seine eigene Elitetruppe, die Weißen Löwen, erweitern würde, könnten wir sie vielleicht statt im volltrunkenen Zustand einmal im Kampfe erleben!


Wer steht hinter den Tiermenschen?

Jahrelang lief alles gut – die „Wilden“, wie sie hier genannt werden, tauschten wertvolle Felle gegen Ketten und Glasperlen und verrichteten den einen oder anderen „freiwilligen“ Dienst – doch jetzt laufen sie Amok! „Rote Farbe im Gesicht, da weiß man doch alles!“ und „Ihr Blut ist giftig, ihre Augen sprühen Feuer, ihre Haut matt und klebrig von Pestilenz“, wie Verteidiger des Forts zu berichten wissen - „dahinter kann nur die Hexe stecken! Die hetzt sie auf!“ Kaum einer sah das Weib, doch dieser konnte eine Fahndungsbeschreibung abgeben: „Kleiner noch als Jette, große krumme Nase, Warze mit Haaren, orangenen und schwarzen Streifen; zischelspuckredend und dermaßen bucklig, dass sich selbst Stumpe verstecken müsste!“ Hinweise über ihren Verbleib bitte an den Kreutzer-Korrespondenten ihres Vertrauens!


Heldenhafter Kampf mit den Dunklen Herrschaften!

Selbstmörderisch veranlagte Drow bemühten sich in der Nacht, aus ihren handgegrabenen Gängen in das Lager einzudringen – ohne Erfolg! Auch wenn die Angst vor ihrer Königin sie direkt in die Schwerter unserer Helden trieb, sie versuchten es wieder und wieder. Der Preis: 50 Tote… auf ihrer Seite! „Sie müssen sich in den Schatten verstecken, weil sie den goldenen Strahl der Ehre fürchten, aber an ihrem heiseren Atmen erkenne ich sie 100 Meilen gegen den Wind!“, so jemand der es wissen muss. Besonders hervorzuheben: Hylar Hornfeld, der stundenlang unter diesen erschwerten Bedingungen fast allein seinen Mann stand! Oskar, Tavernenwirt: „2 Flaschen Lampenöl sind bei diesen Verhältnissen gut investiert!“ Erasmus, Landstreicher, der nach eigener Aussage die Frau des Drowkönigs „noch nie mit etwas am Leib“ gesehen habe: „Was haben die gelegen…“


Der Kreutzer fragt: Warum diese Gewalt?

Und müssen wir den Nekromanten so billigen Nachschub liefern?

Dazu Nori Erdferkelfänger, von Beruf Zwerg im Clan der Bierbäuche: „Ich glaube an die dreifaltige Grauslichkeit. Jeder für sich, aber alle wollen sie nur das Eine!“ Und zwar die mystischen Steine, die Sir Macellus von den Bretonen an geheimer Stelle an seinem Körper trägt . . .

Eine leicht verwirrte Abenteurerin von Namen dagegen weiß: „Die stecken doch alle unter einer Decke. Und die da oben ja sowieso!“

Jaromir, Lordkanzler Akrons und exzellent aussehender „Junggeselle des Jahres“: „Die Hexe leitet die Tiermenschen im Auftrage der Drow; deren Motive liegen weiterhin „im Dunkeln“; aber sie benutzen die edlen Wilden doch nur!“ Und die Untoten? „Eine tödliche Gefahr für alle Lebenden.“ Danke, Lordkanzler! Möge die Beste Theorie gewinnen…


„Taverne am Boden!“

So ein bekannter Mitarbeiter der Schenke. „Und zwar ist sie akronischer Boden!“ Auseinanderbrechende Bierbänke, eindringende Drow und billige Pointen sind also original akroner Flair? „- Keine Hurerei und billigen Spiele, das ist eine ernste Taverne!“– Ob das in Jak-Land ankommt? „Noch nie versuchten Tote, Untote oder Lebende, in die Taverne einzudringen.“ Dann sind wir ja beruhigt – liegt das an der guten Verteidigung? „Eine geladene Armbrust habe ich immer hinter der Theke“, und zwar „überall“, raunte uns ebenselber Mitarbeiter zu. Denn dies sei eine „Fronttaverne“.

Im übrigen sei die Neueinführung des „Tisch-I-Prinzips“ ein Selbstläufer. Ja besser als wenn sonst nichts läuft! Die illustre Gesellschaft am Stehtresen, einer Erfindung des berühmten Wirtes Oskar, benutze zumindest schon die ebenso berühmte Pose des akronischen Helden: „Ein Bein erhöht!“


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„Ist deine Intelligenz gering?

Hast du Schwierigkeiten, das hier zu lesen?

Bist du 2m hoch und breit?

Und du läufst gern vollgerüstet durch den Wald?

Bei unterdurchschnittlicher Aussicht auf Erfolg – melde dich bei der duften Truppe / die Maiglöckchenbande – lieblich, tötlich, potent (c/o Güllefrosche)



Alt-Rüstungssammlung für die Bretonen angelaufen

Hagen, gutsortierter Knappe zu Hylar von Hornfelds Gnaden, fragt sich: „Warum kämpfen die Bretonen fast nackt?“ – und stürzt selbst fast ohne Rüstung in die Schlacht! In der Tat ist dieser Mann der Tat der erste Spender unserer Kampagne „Aus alt mach Neu“, mit der die (nicht nur moralische!) Rüstung der bretonischen Armee gestärkt werden soll. Also, wer noch zu kleine

Armschienen oder abgetragene Helme sein eigen nennt: Jede Spende hilft!


Unglaublich frevelhaft!

Neues Redaktionsmäuschen gesucht

Auf die kompromisslos harmlose Frage „Wie lange glauben Sie, den überlegenen Truppen Tograchts noch nutzlosen Widerstand entgegenhalten zu können?“ ließ die Hexe (Personenbeschreibung s.S.1) unserem Front-Korrespondenten Farkas vor Ort grundlos Arme und Beine abschneiden und verwandelte ihn abschließend in eine süße, aber leider komplett nutzlose Maus. Außerdem vernichtete sie seine gesammelten Aufzeichnugen.

Ein Baron, der aber aufgrund von Rache-befürchtungen nicht genannt werden möchte, zu diesen Vorgängen: „Das ist ein feiger Anschlag auf das geschriebene Wort, sie sollte das vielleicht besser nicht tun!“

Der Kreutzer setzt 1 Silber auf die Wieder-beschaffung der Aufzeichnungen, 3 Kupfer auf den Kopf der Hexe und 1 Kupfer auf die Revitalisierung unseres verstümmelten Korrespondenten aus. Wer weiß, was die Hexe ihm antwortete, melde sich noch heute bei einem Redakteur seiner Wahl!


Lady Nadesha enthüllt!

Wie wir erfuhren, hielt sich die 1.Lady Akrons inkognito in Tograch auf. Warum nicht in der bekannten Tracht?

„Sie liebt mich und wollte sich nicht offenbaren, mich einmal heimlich beobachten“, so der stadtbekannte Streicher und Habenichts E.

Gesehen wurde sie laut Schankmaid N. aber immer wieder mit einem bekannten Zwergenlord, mit dem sie so einiges zu teilen scheint – ist das nicht unter der Gürtellinie, Lady?

„Eine Romanze mit einem Rachaelistaner, ist doch klar“, behaupten einige Rachaelistaner, kaum volljährig, mit schmierigem Blick.

„Lady Nadesha? Hier? Ich weiß sicher, dass die ECHTE Lady N. sich sicher in ihrer Trutzburg aufhält!“ drängte sich die heruntergekommene Tavernenbraut C..(35) auf. Lady, wo und warum auch immer ihr seid – wir wünschen euch Glück bei euren Unternehmen wider das Böse!


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„Nehmt Rüstung nur aus Zwergenhand / Alles andre ist nur Tand!“

Schmiede, die Tag und Nacht an ihrem Amboß schaffen und über das nötige Gewusst-Wie sowie die Rohstoffe verfügen, um Ihnen trendbewußt den Plattenpanzer aus bestem Metall maßzu-schneidern oder Ihr „Bestes Stück“ in Rekordzeit zu reparieren, preisgünstig und außer Konkurrenz – wo gibt es das noch, außer im Zwergenlager? Urielle, edle Dame der Gesellschaft: „Bei schmaler Statur will ich trotzdem imposant und fürchterlich aussehen, ohne den Mangel der eingeengten Bewegung. Ich bin voll zufrieden!“

„Der Erbe weiß wie wunderbar / Das Silber in Vaters Zwergenpanzer investieret war!“


Untote bestens gewappnet, in hochglänzendem, gutsitzendem Stahl!

Da es in wohlinformierten Kreisen als erwiesen angesehen wird, dass die Untoten sich aus den hiesigen „Friedhöfen“, sprich notdürftig im Wald ausgehobenen Totengruben, rekrutieren, MUß der Kreutzer die Frage stellen: Wer versorgt diese Ausgeburten der 7 Höllen mit dem passenden, topmodernen Kriegsgerät? Wer ist SO goldgierig, und hat auch noch die nötigen Metallvorräte und Schmiede-Kenntnisse?

Wie dem Kreutzer zu Ohren kam, sollen sich Rabensteiner Händler mit zwielichtigem Ruf im Lager aufhalten… Wann handelt der Baron?


Elfensprichwort des Tages

Überliefert durch die edle Agavennielle

„Wer morgens singt, den holen abends die Katzen!“ In Memorium Farcas, Korrespondent...


„Fleisch!“

Schankmaiden wieder unberührt

Mit wild rollenden Augen fielen die Kannibalen in die Taverne ein – und ihnen hungerte nach Mensch! „Denen zeigte ich einen Vogel“, so die tapfere Cai Pirinha (22), der mit Os-Kar die Ver-teidigung anheimgefallen war. Mit wohlfeilen Vorträgen über die Vorzüge fleischloser Er-nährung hielt sie die Wilden in Ihrem Bann, denen auf ihrem verheerenden Marsch durch das Fort schon die gesamte Wache der Löwenmäuler zum Opfer fiel – dann fielen Justav, der Gast-Wirt, Frau Hitzig und weitere Recken über die Eindringlinge her, denen ob der gefallenden Worte der Wirtin schlicht die Masse der Recken entfallen war! „Sie fielen wie die Fliegen“, so eine mäßig beleumundete Abenteurerin, der am Vorabend mehrere Drow in die tödlichen Hände gefallen waren, „aber noch mal fallen die darauf nicht herein!“ Was soll einem dazu noch einfallen?


Reichskanzler fast verstümmelt

Patriot des Jahres erledigt – trieb ihn der Neid?

Tapfer kämpfte er gegen den Feind – aber die schwärende Wunde hatte er nicht verdient, Jaromir, Liebling der Damen, Held aus Akron! Und auch nicht die Behandlung durch Griswal, letztjährigem „Patriot des Jahres“: „Er stand da, mit dem Messer in der Hand, Jaro sein Bein wollte er ihm abschneiden!“ weint noch heute eine Jungfrau, die „zufällig“ in der Nähe war. Nur dem beherzten Eingreifen Namliebs, der Zwergin, verdankt Jaromir sein weiterhin beherztes Auf-Treten. Was trieb den verdienten G. zu solch überstürztem Amputationsgelüst – war es der Neid`? „Patriot hin oder her, seit Jaro seine alten Zöpfe runter hat, ist er einfach noch unwiderstehlicher geworden – und dann das goldumwirkte Wappen aus der Schneiderstube Fräulein Nikes!“ verriet uns eine Adlige von Rang. Der Kreutzer rät:

Vorbilder müssen keine Feindbilder sein!

Und dass es auch anders geht, zeigt ein heißer Kandidat für den Titel „Patriot des Jahres“ - schmückt doch Os-Kar sogar seine Front-Schankstube mit dem Bildnis unseres inbrünstig geliebten Kanzlers und schreckt Gesocks mit der zerschlagenen Schischa am Eingang ab!



Wer oder was sind eigentlich Hylar und die Hornfelder?

Wer diese Frage beantworten kann, dem gibt obengenannter Wirt Os-Kar ein Bier aus.

Uns stellt sich nur die Frage: Wenn Hylar gerade mit seinen „neuen Männern“ unterwegs ist, wie er sagt – was wurde dann aus den alten?


Held des Tages steht endlich fest!

El Dorado (gute 40), Rabensteiner Goldschmied, der den schwerverwundeten Jaromir praktisch alleine durch die feindlichen Linien bis in die „sicheren“ Hände Griswals schleppte, ständig den Angriffen der schlimmsten Geschöpfe ausgesetzt, stellte überragende Tapferkeit unter Beweis – nächstes Mal allerdings solltet ihr auch im Auge behalten, was hinter den eigenen Linien mit euren Schützlingen passiert, Held des Tages!


„Für mich, oder die untoten Tiermenschen!“

„Sie wollen die Langohrsteuer und die Bärtesteuer! Was wollt ihr?“ „Dich, Fratze!“ rief das Volk. „Und die Langohrsteuer!“ rief N., ein allseits anwesender Zwerg.

Wie wir miterleben mußten, wurde Fratzen der Undankbare von den anwesenden üblichen Tavernenhockern und Nichtsnutzen in einer Kampfabstimmung zum neuen Dorfschulzen gewählt!

„Vielen wird es besser, oder doch zumindest nicht viel schlechter gehen! Alles bleibt wie es ist, aber wie früher, in der guten alten Zeit!“ so sein Programm. Und seine ersten Amtshandlungen?

„Drow, Tiermenschen und Untote haben Lagerverbot! Die Passierscheinpflicht wird abgeschafft!“ Fällt das nicht in die Zuständigkeit der Weißen Löwen? „Ja, noch. Aber an mich wurde schon Unmut über ihren schwachen Führungsstil herangetragen, ich überlege Maßnahmen. Das wichtigste aber: Es soll nicht nur jeder gelesene Kreutzer, sondern auch jeder vorgelesene und zugehörte mit einem Kupfer an die Redaktion entlohnt werden!“ Von diesem großen Mann wird wohl noch zu hören sein . . .


Das Geheimnis der Magie entschlüsselt!

Adeptus Magikus Gie de Frogé, kurz Güllefrosche, verriet uns das Geheimnnis der Akademie von Meister Pan: „Hier lernen wir, die schweren Zaubersprüche immer aus der Hüfte abzufeuern, nie aus dem Rücken. Das machst du sonst 10,20 Jahre lang, dann ist Schluß!“

Ein weiteres Mal Respekt, Meister Pan!


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Back der Kakerlakenkracker empfiehlt:

“Wenn in Port Rachael, dann: Nicht auf meiner Mutter!“


Bretone bereut seine Sünden!

Macellus de la Scar, seines Zeichens Bretonischer Sire, lag mit einer leichten Schnittwunde im Schankraum, auf dem Tisch Nummer I, und weinte wie ein Schoßhund: „Maman! Lass és nischt geschéèn! Gib’ mein Schwestér, Lady Renée, nischt an diesen Hünds-Pfott Sir Güntram, gib sie liebär Monsieur Jaro-Mire, der iist wenigstäns fast ein ´alber Bretonn!“ Die Operation raubte ihm gerade noch rechtzeitig die Sinne, bevor ein neuer Großkrieg vom Zaum gebrochen werden konnte… Ist das noch der wackere Macellus, wie wir wir kennen - dessen Knappe Gilbert in aufgeschlitzten Hemden herumlaufen muß, weil „die ´eilen Sachen liebärr mein Hünd kriegt, wie mein Knapp´!“ - und der sich in zahllosen Scharmützeln den Beinamen „där Bein`arte“ erwarb?

Immerhin schützte er seine Freunde und Begleiter, als er sich wagemutig in eine sehr offensichtlich gestellte Falle warf und sein Bein einbüßte, „um sie su entschärffe!“ Das ist wohl „gelüngen“, verehrter Sire!


Berichtet

vom Sonderkorrespondenten William von Worten

Mitarbeiter

Jette, Abenteurerin, ledig

Redaktionsmäuschen

Farcas „der Quieker“

 
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