Awar A.A.66 t.n. - GRAUENVOLL! Akroner Scouts in Todesfalle geraten
Die aufrechten Akroner Scouts Wilbur und Bernhard aus T an der H in A (Namen von der Red. geändert), waren dazu eingesetzt die neuen Landstriche Akrons zu erkunden und detailiertes Kartenmaterial anzufertigen. Leider werden sie von Ihrer doch so harmlos anmutenden Reise nich lebend zurückkehren.
Es ereignete sich vor zwei Tagen, als Wilbur und Bernhard nach einem wiedermal harten Tag ihr Wohlverdientes Bier trinken wollten. Also, was macht der aufrechte und treue Akroner natürlich, wenn er in geselliger Runde bei Bier, Weib und Gesang entspannen möchte? Richtig, er geht in eine Taverne. Genau wie der geneigte Leser dachten auch Wilbur und Bernhard. So schritten sie entschlossenen Schrittes ins erste sich bietende Wirtshaus ein. Doch der Anblick, welcher sich ihnen dort bot war schrecklich. Die Öde war förmlich Greifbar. Die "Taverne" mäßig gefüllt, die anwesenden saßen meißt um ein seltsames Konstrukt beisammen, steckten sich reihum einen Schlauch in den Mund und schwiegen in scheinbar harten Wettkämpfen um den Preis des leisesten Tisches im Raum. Wilbur und Bernhard waren wie gelähmt. Ihre Ohren waren gänzlich überfordert, da sie natürlich vor dem Betreten erstmal auf akronische Tavernenlautstärke eingestellt wurden. So mußten sich die Sinne unserer beiden Helden erstmal wieder neu ordnen und sie beschloßen, sich erstmal zu setzen und ein Bier zu trinken. Es wird schon noch Stimmung aufkommen, müßen sie irrtümlicher Weise gedacht haben. Aber weit gefehlt, wenige Zeit später erlag Wilbur der Aura der Langeweile und schied von Astartes Erden. Bernhard durch den Tod seines Freundes derart erschüttert, konnte es kaum fassen und tat das, was jeder aufrechte Akroner in einem solchen Fall tuen würde. Er sprang auf den Tisch und hob seinen Krug um auf seinen Freund und all' die Gefallenen zu trinken. Doch bei der Ausführung dieses Ruhmreichen Gedankens, stolperte er über eines dieser seltsamen Konstrukte (sind angeblich als Wasserpfeifen bekannt), fiel vom Tisch und brach sich das Genick, als er mit dem Kopf auf ein Fass Ziegenmilch aufschlug. So endet das traurige Schicksal von Wilbur und Bernhard, zwei neue Helden, die nichts weiter wollten, als ein ehrliches Bier zu trinken. Viele Fragen werfen sich uns nun auf, lieber Leser. Sind Aredroquanische Taverne, teilweise getarnte Todesfallen, um stolze Akroner langsam und Quallvoll zu Tode zu langweilen? Werden die Familien der Verstorben diesen harten Schlag verkeaften können? (Wilburs Gattin kam während des Rabensteinkonflikt ums Leben. Seine fünf Kinder stehen nun ohne Eltern da) Und was wird aus der "Stiftung zum Auffang von Kriegswaisen" welche von Wilbur und Bernhard geleitet wurde. Dieser wollten sie ihre ganze Kraft widmen, nachdem sie ihren letzten Auftrag vor dem Ruhestand
 
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