| 10.Ague. a.A. 66 t.n. - BERNHARD DER PFÄHLER |
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Hermann
Hirsch, unterwegs für den Kreutzer und gerade auf einer besonders grausigen
Mission. Ich schreibe aus dem noch sicheren Wäldern Akronisch-Welfen, Nahe dem
Kriegsschauplätzen. Es kommen immer mehr Flüchtlinge aus dem Krisengebiet.
Grausam entstellte Menschen, mit Zahnstochern über und über gespikt; Elfen, deren Ohren Rundgeschnitzt und denen Bärte angeklebt wurden; Zwerge denen die Beine auf den Rücken gebunden sind. Oh, Astarte schütze uns, der Pfähler ist über Akron hereingebrochen. Aus den Berichten der letzten Jahre ist uns gerade dieser Scherge des Rabensteiner Königs, also besonders erbarmungsloser Schlächter bekannt geworden. Er hatte schon im zarten alter von 5 Jahren seiner Familien die Zeit mit lustigen Hasenmorden und Spatzenwürgen vertrieben. Auf Banketten des Rabensteiner Königshauses war er es, der mit seiner "Messer auf die Maid-Show" für Beifall sorgte, und es gerade zu Genos wenn mal ein Messer genau ins schwarze traf. Und jetzt schickt der Rabensteiner König genau diesen Ritter um seinen so friedlichen Nachbarn zu überfallen. Ihr lest mich überwältigt und schier der Ohnmacht Nahe, es fehlen mir die Worte diese Hinterhältigkeit zu beschreiben. Warum mußte es nur soweit kommen. "Es gibt doch immer andere Wege, als Krieg", wie der Don so friedvoll sagt. Aber jetzt ist es anders gekommen und jetzt, da ich in die tränenüberlaufenden Gesichter der nun heimatlosen Kriegsweisen sehe, bitte ich Astarte, möge Akrons Antwort kommen und zwar richtig und Unmissverständlich. Hermann Hirsch,... Kreutzer,... Akron,... und Astarte segne Euch Alle... |
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