Die Akronische Kanzlei tut Kund zu wissen

Mit Bedauern vernimmt Akron das lauter werdende Knurren. Die Hunde des Krieges scheinen in ihrem Schlaf gestört, ihre rostigen Ketten nicht mehr lange zu halten.

Die Kriegserklärung, seyner Fürstlichen Hoheit Johann I., kam überraschend, schien es doch, als hätten sich beide Reiche geeinigt und die Hand zum Frieden gereicht.

Akron war erleichtert, ob der Gnade welche Bretonien walten ließ. Trotz der düsteren Schatten, welche auf der ehrenlosen Verurteilung und Hinrichtung, des St. Reginalds lagen. Ein jedes Reich, welchem die Ehre, die Etiquette noch etwas bedeuten, konnte den Zorn Bretoniens verstehen. Ein jedes Reich, welches wahrhaftig auf die ritterlichen Tugenden vertraut, hätte Bretonien auf dem Felde zur Seite gestanden. Doch trotzdessen, zur Sicherung des Friedens, steckte das Haus der Lords zurück und reichte dem Fürstentum Kaotien die freundschaftliche Hand. Die ganzen Mittellande atmeten auf. Ein Krieg schien verhindert. Ein Krieg, welcher weit über die bretonischen und kaozischen Grenzen gereicht hätte. Ein Krieg, welcher die Mittellande unwiderbringlich verändert hätte.
Aber nun heißt es, diese Hand wurde nachträglich ausgeschlagen. Es wird von Ignoranz gesprochen, von Eitelkeit und Respektlosigkeit. Worten würden keine Taten folgen.

Genaue Umstände liegen noch im Verborgenen.
Akron hofft, bald Klarheit zu erlangen.
Akron hofft, die Diplomaten finden noch zueinander. 
Akron hofft, die Hunde des Krieges können noch besänftigt werden.
Akron ist bereit, seinen Teil beizutragen.
Akron ist bereit, Seinen Platz einzunehmen.

IO ASTARTE,

Jaromir von Breitenfels
Reichskanzler Akrons
Erster Ritter Akrons
Elfkreuzer
Lehensherr zu Kornwall

 
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