Vila Nova
PadreLeif_VilaNovaBrausende Wogen, schroffe Felsen, grasbedeckte Ebenen, dunkle Wälder - Vila Nova. Als eine der beiden nördlichen Provinzen Akrons hat Vila Nova einen langen Küstenstreifen am Ostmeer, von der Freistadt Wyrz -Knürz im Westen bis hin zu den Ausläufern des Gebirges im Osten. Dieses ist gleichsam die natürliche Grenze zu Iskalien. Im Süden grenzt Vila Nova an die Provinzen Kelkheim und Pilsen, im Westen an das Lehen Trollhaedden.

Neben einzelnen Gehöften gibt es nur zwei nennenswerte Siedlungen in diesem Landstrich: ein kleines Köhlerdorf -ziemlich zentral gelegen- und die Trutzburg an der Küste, die einer Fischereisiedlung Schutz bietet, sowie das Ostmeer nach Nordosten sichert und die derzeitige Heimstatt des gefürchteten Padre Leif ist. Diese uralte Trutzburg ist eines der wuchtigsten Bauwerke in Akron. Als die ersten Siedler die Küste erreichten, ragte sie schon in den bleiernen Küstenhimmel. Wie den Aufzeichnungen des Padres zu entnehmen ist, gaben die seit Ewigkeiten in den nahe gelegenen Bergen lebenden Orkstämme an, diese Feste existiere schon seit Generationen und sei von Riesen erbaut worden, die vor Jahrhunderten dieses Land verließen. Als Padre Leif die Provinz anvertraut wurde, verlegte er den Verwaltungssitz Vila Novas aus dem Köhlerdorf in die Trutzburg, die er zu seiner Heimstadt erkoren hat und ihr einen neuen Namen gab: Nordburgk.
Vila Nova liefert derzeit hauptsächlich Kohle und Erze in die Kernlande, seit kurzem ist die Provinz durch die neue Bewirtschaftung in der Lage, ohne Lebensmittellieferungen aus dem Restland auszukommen. Küstenfischerei und die Früchte der Agrarreformen reichen mehr als aus, um die Bewohner über den Winter zu bringen. Sollte die Landwirtschaft weiter prosperieren, kann Vila Nova bald Lebensmittel exportieren.
Erwähnenswert sind noch die vom Padre angelegten Salinen, die noch ertragreicher konzipiert werden müssen, um große Mengen Salz abzuwerfen, sowie das Ordenshaus des Orchideenordens im Nordwesten Vila Novas.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Vila Nova zu bereisen. Am einfachsten und sichersten ist der Weg der Flussschifferei auf der Havel, die durch Nouevo Wherdos bis zur Küste fließt, entlang der Grenze zu Trollhaedden. Es existiert auch eine Strasse durch die Ebenen und Wälder, mitten durchs Land und das Köhlerdorf, bis hoch zur Küste. Einige Wege zweigen von ihr ab, zu Bauerngehöften und in die Berge zu den Minen. Die Straße führt direkt zur Nordburgk, und auf ihr drohen die üblichen Gefahren der Überlandreise durch Wald und Feld.
Zu guter Letzt sei noch die Legende vom „Hüter der Pfade" erwähnt, der wohl nur in Vila Nova anzutreffen sei. Es handele sich, glaubt man den Berichten der Wanderer, um eine sphärische, in wehende schwarze Gewänder gehüllte Gestalt, die ausschließlich mitternachts und nur an Wegkreuzungen anzutreffen sei. Der Hüter erscheine nur Personen, die von einem brennenden Wunsch oder Verlangen erfüllt seien. Er biete wohl dem Gewillten die Erfüllung seiner Wünsche an, doch soll daraus nur Unheil entstehen. Bisher ist es weder dem Padre, noch anderen Ordensinstitutionen gelungen, ihn zu konfrontieren oder glaubhafte Berichte über ihn zu sammeln.

  rauchwo0
 

 

 

 

 

Vilen, Noven und andere Einwohner von Vila Nova:

  • Padre Leif Bolgar (Hohepriester Akrons, Adept Awars und Vasall über Vila Nova)
  • Archibald von Sternhagel (Elfkreuzer-Aspirant des Padres)
  • Name unbekannt (Clanchef der Vilen)
  • Name nicht entzifferbar (Clanchef der Noven)
  • Themios (Vogt des Köhlerdorfs Rodung)
  • ein nicht weiter gezählter Mob von Élèven des Orchideenordens
 
< Zurück   Weiter >

© 2012 Akron
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung - www.vorratsdatenspeicherung.de

Login

Tach Gast.






Passwort verloren?
Noch kein Benutzerkonto?
 Registrieren

Home arrow Die Lehen arrow Vila Nova