| Hertenbruch |
Weise und gerecht gelenkt werden die Geschicke dieses Landstriches, auch genannt Hettenbruch, von Herrn Ronzo Clamides, einem Ritter des Ordens vom elffachen Kreuz. Vom heiligen Zentrum des akronischen Stammlandes, nach Osten und Süden sich ausdehnend, erstreckt sich das Lehen. Im Norden angrenzend an Nuevo Wherdos und das Lehen Kelkheim und westlich durch das breite und silbrig glänzende Band des Havel-Flusses wird Hettenbruch von Kornwall und Askanien getrennt. Die Korjakenberge mit der Zwergenheimstätte Azakhal Dun ziehen sich als südliche Begrenzung bis nach Mindor. Im Osten befindet sich die jungen Lehen der Ostmarken. Von Norden nach Süden und von Osten nach Westen durchquert der Wanderer das Lehen in ungefähr 3 Tagesmärschen. Will er die größte Ausdehnung des Lehens beschauen, so sollte der er mit 5 Tagesmärschen rechnen.
Das Land und seine Leute: Die Sümpfe: Wege durch Temurahs Sümpfe sind nur selten zu finden und nur von fragwürdiger Sicherheit. Folgt man ihnen, so empfindet man instinktiv Widerwillen und beinahe Furcht. Es wäre ratsam nicht über das Gebiet der Torfstecher hinaus dem Schrei der dem Auge verborgenen Ziegenmelker oder gar dem am Abend erscheinenden Getierschwärmen zu folgen. Sobald sich bei der hereinbrechenden Nacht die Nebel verdichten und ein seltsam eindringlicher Rhythmus der hohlknarrenden Ochsenfrösche in Mark und Bein dringt, sollte der Wanderer mit den Torfstechern dieses Gebiet verlassen Sobald ein Wagemutiger bei Tageslicht die rohgezimmerten und verrotteten Holzstege inmitten dieser unwegsamen Sumpflandschaft erblickt, befindet er sich in der Nähe eines alten, gedrungenen und scheinbar im Sumpfe verwurzelten Turmes, der Turm des Pan. Die Auen: Bis zu den Ausläufern der Kojakienberge erstrecken sich die weiten, von einigen Hügelketten durchzogenen südlichen Ebenen Hettenbruchs. In den vereinzelten Dörfern wird neben der Selbstversorgung auch der Hopfenanbau betrieben. Die einzige größere Ansiedlung mit einem gastfreundlichen, aber auch ein Wenig zurückhaltendem Völkchen in diesem von Sonne verwöhnten Gebiet ist Elfteichen. Rashdul ben Jahli, ein wohlhabender Herr, betreibt hier eine Handelsstation, welche für die Versorgung dieses kleinen Städtchens und der hindurchführenden Handelsroute wichtig ist. Tatheus Maltus, treuer Streiter des Ordens vom elffachen Kreuz hat seit einiger Zeit begonnen im Südwesten des Lehens den Weinanbau zu begründen. Einige Fässer dieses roten Saftes sind bereits an einem wohlbehüteten Orte eingelagert worden. Die Garnision: Die größte befestigte und besetzte Wehranlage Hettenbruchs. Sie ist umringt von wilden Apfelbäumen, titanischen Kirschen und Beerensträucherpflanzungen. Der kleine Hafen am Flussdelta gelegen versorgt die Garnision und bietet die Möglichkeit die überschüssigen Lehensgüter, die hier zusammenfließen, und jede Art von Waren zu verschiffen. Die Güter Hettenbruchs sind Torf, Hopfen, Honig, Obst und Beeren. Bekannte Einwohner Hertenbruchs:
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Weise und gerecht gelenkt werden die Geschicke dieses Landstriches, auch genannt Hettenbruch, von Herrn Ronzo Clamides, einem Ritter des Ordens vom elffachen Kreuz.