Vorschläge für weitere Texte im Liedgut:
Wir sind eine kleine verlorene Schar
wir stehen für uns auf der Welt.
|:Und jeder Kerl, der mit uns war,
hat für immer sich zu uns gesellt.:|
Wir leben in Lumpen, wir lieben die Nacht,
unsere Zeit heißt immer das Jetzt.
|:Wir haben die Spießer ängstlich gemacht,
und wir lachen, wenn man uns hetzt.:|
So ziehen wir weiter, durchs Land, durch die Zeit,
wir ändern uns nimmermehr,
|:Laßt uns die Fahne, die Fahrt und das Scheit
und den abgebrochenen Speer.:|
Es liegen drei glänzende Kugeln,
ich weiß nicht, woraus gemacht.
In einer niedrigen Kneipe,
neun Meilen hinter der Nacht.
Sie liegen auf grünem Tuch
und an der Wand hängt der Spruch:
„Wer die Kugeln rollen lässt,“
darada diridum
„Den überkomme die Schwarze Pest“
tralala diridum
Der Wirt, der hat nur ein Auge
und das trägt er hinter dem Ohr.
Aus seinem gespaltenen Kopfe
ragt eine Axt hervor.
Er trinkt aus einer Seele
und ruft aus rauher Kehle:
„Wer die Kugeln rollen lässt,“...
Die einen sagen, die Kugeln
sind die Sonne, die Erde, der Mond.
Die andern meinen, sie seien
das Feuer, die Angst und der Tod.
Und wenn sie beisammen sind,
dann summen sie in den Wind:
„Wer die Kugeln rollen lässt,“...
Und dann kam einer geritten,
es war in dem Jahr vor der Zeit.
Auf einer gesattelten Wolke,
von hinter der Ewigkeit.
Er nahm von der Wand einen Queue,
der Wirt rief krächzend „He!
Wer die Kugeln rollen lässt,“...
Doch jener, der lachte zwei Donner
und wachste den knöchernen Stab,
er visierte und stieß und die Kugeln
prallten aneinander, der Wirt grub ein Grab.
Fäulnis flatterte auf,
so nahm alles seinen Lauf:
Wer die Kugeln rollen lässt, darada diridum,
den überkömmt die Schwarze Pest, tralala diridum....
Was gehn euch meine Lumpen an
Da hängen Freud und Tränen dran
Was kümmert euch denn mein Gesicht
Ich brauche euer Mitleid nicht
Ich tue stets was mir gefällt
Ich liebe mich, nicht euch auf dieser Welt
Und was ich tun und lassen kann
Das geht euch einen Scheißdreck an
Ich lache übers Weltgericht
An Auferstehung glaub ich nicht
Ob´s Götter gibt, das weiß ich nicht
Und Höllenstrafen fürcht ich nicht
Ich brauch gewiß nicht Euer Gnaden
Selbst wenn ich Tote hab geladen
In euern Himmel will ich gar nicht rein
Viel lieber in der Hölle sein
Ich möchte keinen Pfaffen sehen
Ich werd allein zum Galgen gehen
Denn den Tod den fürcht ich nicht
Ich trug zu lange sein Gesicht
Unter den Toren, im Schatten der Stadt,
schläft man gut, wenn man sonst keine Schlafstelle hat.
Keiner, der fragt nach Woher und Wohin,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner.
|: He ho ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner. : |
Silberne Löffel und Ketten im Sack,
legst du besser beim Schlafen dir unters Genack.
Zeig nichts und sag nichts, die Messer sind stumm,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner.
|: He ho ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner. : |
Greif nach der Flasche, doch trink nicht zuviel,
deine Würfel sind gut, aber falsch ist dein Spiel.
Spuck in die Asche und schau lieber zu,
und so kalt ist die Nacht für die Söldner.
|: He ho ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner. : |
Rückt dir die freundliche Schwester zu nah',
das ist gut für die Wärme, mal hier und mal da;
Niemand im Dunkel verrät sein Gesicht
und so kalt ist die Nacht für die Söldner.
|: He ho ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner. : |
Geh mit der Nacht, eh der Frühnebel steigt,
nur das Feuer brennt stumm und das Steinpflaster schweigt.
Laß nichts zurück und vergiß, was du sahst,
denn die Sonne bringt bald schon die Söldner.
|: He ho ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner. : |
Krieger, Krieger kommt zusammen, Roderik ist unser Herr.
//: HejaHejeijaha, unser Herr ://
Schlug mit Schild und Schwert gegürtet tausend Feinde in die Flucht.
//: HejaHejeijaha, in den Tod ://
Drachen, Trolle, fiese Gnome spaltet er mit einem Hieb.
//: HejaHejeijaha, einem Hieb ://
Bis zur Brust stand er im Blute, Schädel säumten seinen Weg.
//: HejaHejeijaha, seinen Weg ://
Ganze Fässer konnt er leeren, saufen sieben Tage lang.
//: HejaHejeijaha, Tage lang ://
Und kein Weib im ganzen Lande träumte nicht von seiner Kraft.
//: HejaHejeijaha, seiner Kraft ://
Hebt das Glas und leert den Becher auf unseren Herrn den Roderik
//: HejaHejeijaha, Roderik ://
Wir fahren übers weite Meer,
Hulla Balu Balei, Hulla Balu Balu Balei,
Die Heimat sieht uns nimmermehr,
Hulla Balu Balei.
Vom Maste weht ein schwarzes Tuch,
Hulla...,
Vielleicht trifft uns der Heimat Fluch,
Hulla...
Das wilde Wasser rauscht und schäumt,
Hulla...,
Manch einer von der Liebsten träumt,
Hulla...
Ach Bruder laß das Träumen sein,
Hulla...,
Vielleicht muß bald gestorben sein,
Hulla...
Und gilt’s den Tod, wir fechten’s aus,
Hulla...,
Von uns will keiner mehr nach Haus,
Hulla...
Und eins das ich via Google nicht finde:
...
Ob der Wind laut heult und der Schnee aufstäubt
seinen Weg find' er doch
Er gibt niemals auf denn er spürt den Hauch
Frühling wird es doch
...
oder so ähnlich
P.S.:
Hab hier ein umfangreiches Liederbuch gefunden.