klingt irgendwie gut. war's gut?
Insgesamt ja, lag aber weniger an den meisten anderen Spielergruppen oder am Plot. Eigentlich sehr gute Ausstattung und für einen Wald+Wiesen Con umfangreiche Aufbauten, aber wurde nach vielversprechendem Anfang zu wenig draus gemacht bzw. war stellenweise das Timing mies (Freitag abends um 11 komplett tote Hose, ich war selten so früh schlafen auf einem Con) und das Finale war auch eher unwürdig bzw. sehr unbefriedigend. Außerdem fehlte es an für uns wünschenswerten kleinen Details (z.B. nach "Erstürmung" der von Untoten besetzten Hafenstadt irgendwas zum Plündern, stattdessen nur OT Krams, der da rumlag).
Tosh ist übrigens interhältig auf dem Schlachtfeld von den Schattenstürmern ermordet worden, als er bereits ohnmächtig von Untoten niedergestreckt am Boden lag.
was gabs ansonsten...
- Syph (?) das Straßenkind verdient am Tag mehr als mancher Händler in einem Jahr
- Pan ist bretonischer Staatsbürger geworden
- es wurde von Pan und den meisten anderen anwesenden Magiern ein Dämon beschworen, damit man ihn gleich wieder umhauen konnte (ich hatte irgendwann die Lust verloren den Sinn der Plotschnitzeljagd verstehen zu wollen)
- ich habe neues in Sachen Taktik gelernt:
Es soll wohl gut sein ein mächtiges Ritual auf einem abgelegenen Hügel abzuhalten (inkl. der meisten wehrhaften Kämpfer), während man in der Nähe der Untotenfestung (Hauptbedrohung!) nur ein paar Kämpfer bei den nicht transportfähigen Schwerverwundeten, Heilern und sonstigen Personen, die schlecht zu Fuß sind, zurücklässt.
Das haben zumindest die schlauen hohen Herren so gesagt. Ging irgendwie in die Hose.
- Themios ist plötzlich Patenonkel von einem rachaelistanischen Straßenkind (und das alles nur wegen einem verdammten Rauchkraut ;-))
- der Trend zu massiv gepanzerten Großgruppen geht weiter. Gabs außer uns und vielleicht noch den Castellanis überhaupt eine Abenteurergruppe?
- Port Ventus lohnt nicht mal zum Plündern, da gibt es einfach gaaaaar nichts
- Haleph wollte uns um unseren versprochenen Sold bescheissen und hat uns stattdessen angeboten am letzten Abend das Bier steuerfrei (!) in der Taverne kaufen zu können
- irgendwie waren die Untoten irgendwann alle weg, wieso weshalb warum und wo die Mama (Chefin von dem Untotenpack in diesem Jahr) vom Vampiruntotenlichirgendwas (Chefbösewicht aus dem letzten Jahr) abgeblieben ist, blieb ein Rätsel
- Schattenstürmer stehen auch nach Kehlschnitten und dutzenden von Messerstichen nach 5 Minuten wieder putzmunter auf den Beinen
- selbige haben Angst vor einfachen notleidenden Straßenkindern, die Brennholz fürs Lagerfeuer sammeln
- Haleph hat von Richard im House of Lords ganz schön eins auf den Deckel bekommen
- Henryk und Arnulf (ein Elfkreuzer-Aspirant vom Don, der gerade auf dem Weg in die Stammlande ist) haben sich im House of Lords sehr gut gemacht. Henryk hat sich als Diplomat generell gut gehalten.
- die Bauern in Port Ventus haben zum Teil jedes bekannte (Spiel)Niveau unterboten, so dass man sich echt gefragt hat, ob man sie lieber von Untoten umbringen lässt oder es einfach selbst erledigt (max, erinnerst du dich an unser Gespräch auf der Rückfahrt vom Dataron? Hier hatten wir so ein negatives Extrembeispiel)
- einige sehr schöne Kampfszenen mit einzelnen Untoten abseits vom großen Kampfgetümmel
- Heiligenerscheinung von Reginald, damit er uns mitteilen konnte, dass er zu Lebzeiten nachts nackt schlief