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Thema: Golgatha - Die Geburt (Gelesen 1152 mal)
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janine
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Donna Quijote
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So, wir sind wieder zurück vom Golgatha und wir leben noch. Für mich persönlich war die Veranstaltung das bisher Beste der Saison (aber das ist vielleicht auch nicht sooo schwierig, wenn die einstweilige Konkurrenz „Solania“ heißt). Aber mal ganz im Ernst: Abgesehen von den Wetterkapriolen (Sturzbächen von Regen, Sturm, Sonne, Hagel! Und das alles an nur einem Tag!) und gelegentlichen „Aussetzern“ der Orga/SL, die mich, wenn überhaupt, nur ganz am Rande betrafen, war es mir ein echtes Vergnügen da Urlaub gemacht zu haben.
Hier die mal wieder ausführlicher geratene Vatainte:
Das Gelände: Das Falkenheim Langeleben bei Königslutter Sehr nett und für meinen Geschmack schon mal eine Alternative zu Meuchelfix. Sehr gut innerhalb von so 2,5 Stunden von Berlin aus zu erreichen. Großer Wald drum herum (aber schon sehr aufgeräumt) und eine schöne Zeltwiese mit vereinzelt stehenden offenen Holzhütten (mit Türmchen) und angeschlossenem Jugendgästehaus inkl. Duschen für alle. Da kann man schon was raus holen. Allein der Verwalter scheint ein Wenig anstrengend zu sein. Obendrauf gab es noch ausreichend Parkmöglichkeiten für alle Autos, Anhänger und sonstige Dekadenzausstattung-Transport-Mobile ganz in der Nähe.
Die Orga/ SL: Bei der Ankunft auf dem Gelände war die Orga leider nicht so leicht auszumachen, da sie da noch in Zivilklamotte und ohne eventuelle Erkennungsmerkmale (Schärpe, Gugel, T-Shirt, Funke) herum lief und es auch keinen zentralen Orga-Raum gab. Das änderte sich dann aber schnell zur offiziellen Ansprache, als sie dann alle ordentlich schwarz mit roter Schärpe, Knicklichtern, Multifunktionsrucksack und Funken trugen. Beim Abbau waren sie dann wieder in Zivil unterwegs aber immerhin kannten wir da ja schon ihre Gesichter. Während der Veranstaltung war meist wenigstens eine SL in Sichtweite, auch wenn deren Plot-Kompetenz teils etwas variabler zu sein schien. Nett waren die, denen ich begegnete durch die Bank weg und stets bemüht die Wünsche und Fragen der Spieler verständig zu hören. Da bekommen sie ein dickes Extra-Plus für. Gegen Ende des Cons tauchten dann aber wohl immer mehr Unstimmigkeiten innerhalb des verfolgten Plots auf, der aber trotzdem geradezu sklavisch weiter durchgezogen wurde, statt ein Wenig variabler auf die Spieler einzugehen. Dass dadurch einzelne engagierte Spieler übertölpelt wurden und entsprechend immer allergischer auf kleinste SL/Plot-Fehler reagierten war dann schon verständlich. Das größte Problem, das ich persönlich dann noch mit der Orga hatte, war die sehr selektiv gestreute Info (hatte man bei der allgemeinen Ansprache vergessen), dass das Gelände am Sonntag schon um 11Uhr komplett zu räumen sei. Denn diese Ansage kam Sebastian und mir erst kurz vor der Endschlacht (gegen 12Uhr) am Samstag zu Ohren, die wohl auch noch ursprünglich seeeehhr viel länger, als durchgezogen, geplant war (sollte laut Gerüchten wohl bis zum Sonnenaufgang gehen). Das ist dann schon irgendwie echte Ignoranz gegenüber den designierten Fahrern… So richtig rauschend feiern war dann leider auch nicht mehr unbeschränkt drin, auch wenn wir recht „unvernünftig“ waren und das Beste draus gemacht haben;-) Naja, und die schräge Extrapunkte-Vergabe bei Check-Out war auch noch mal sehr diskussionswürdig! 10 Punkte extra für 20 Minuten Flugübungen eines Magiers oder das einmalige Mitsegnen eines Bereiches für’s Lazarett aber 0 Punkte für ständiges intensives und lautstarkes Priesterspiel oder einfach nur Heiler oder nur Kämpfer sein… Unverhältnismäßig enormen Extrapunktebeträge wurden verteilt! Wirklich angeschaut hat sich dieser Typ, die mit den Punkten um sich warf das Spiel der einzelnen Spieler jedenfalls nicht. Naja… Für mich persönlich ist dieses ganze Punkte-Gefeilsche ohnehin eher müßig und Con-Bestätigungen unnötiger Schickschnack (besonders wenn sie auf Elefantenhautpapier mit Siegellack sind). Aber ich fand diese Vorgehensweise gegenüber vielen echt engagierten Spielern, die ein Wenig bescheidener und eben nicht prahlerisch ausgecheckt sind extrem unfair gehandhabt… Verbesserungswürdig!
Die Ausstattung: Sooo liebevoll… Es gab mal wieder Stelen;-) Aber diesmal schön massiv gebaute Teile mit ebenso massiven rosa Obelisken (mit eingravierten Mathematik-Rätseln) drauf und schnieker Beleuchtung drin. Außerdem gab es eine Art Ritual-was-auch-immer-Dings-Halbkreis bestehend aus einer schwarzen Mauer mehreren kleinen Holzkisten-Altären und riesigen Laserstrahl-Glupschaugen auf Stängeln. Die recht hohe „Mauer“ war aus schwarzen Planen gefertigt über und über mit silbernen Runenrätseln und Ritual-Skizzen bedeckt. Die Glupschaugen waren säuberlichst bemalte Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 30cm, deren Pupille einen kleinen roten Laserstrahl beherbergte. Diese zeigten dann am Ende des Plots, richtig ausgerichtet auf die Runentexte der Mauer, irgendeine komische Lösung an (Magierkrams). Kleine Details, wie Mini-Wimpel mit dem Wappen der örtlichen Gerichtsbarkeit und aufgespießte Körperteile von Verurteilten zeugten schon von etwas mehr Liebe zum Detail. Die Untoten waren durch ihre Schminke eindeutig als solche zu erkennen (angebliche Drow waren aber eher wieder enttäuschend) und Gefangene der Strafkolonie hatten allesamt Brandmal-Applikationen im Gesicht. Auch sonst schien es an Material eher nicht zu hapern.
Die NSCs: Komisch… Sehr engagiert aber sehr oft verdächtig klein und jung… Im Ernst. Offenbar wurde eine nicht kleine Gruppe der NSCs aus den Reihen eines Internats spontan rekrutiert. Das hatte zur Folge, dass sich diese Kiddies allen Ernstes verdammt motiviert ins Spiel gestürzt haben, aber andererseits eben noch immer blutige Anfänger und teilweise echt Kinder (ca. 8 Jahre alt) waren. Kämpfe mit ihnen waren oft schwierig, da sie auch an direkten Infights beteiligt sein wollten, ohne so recht die Grenzen zu kennen etc. Trotzdem waren sie nicht lernresistent und sehr begierig, das Abenteuer LARP voll auszukosten. Süß war auch, dass wir sie in OT-Situationen noch mehrfach bitten mussten, uns doch zu „duzen“ und nicht immer „Sie“ zu sagen, obwohl wir eindeutig älter waren als sie. Scheinen eine echt strenge Internats-Erziehung zu bekommen… Lassen wir sie mal 5-10 Jahre älter werden und sie sind eine neue vielversprechende Generation Larper, so sie denn von kommenden Orgas auch intensivst gebrieft und betreut werden.
Der Plot: Öhm ja… Da ich ohnehin keine Jägerin solcher bin, sind meine Infos dazu doch sehr beschränkt. Kann ja vielleicht wer anderes noch mehr zu sagen.
Wir sind von Träumen geleitet nach Drakonia in die ummauerte Grafschaft Golgatha geleitet worden. Diese dient schon seit langer Zeit als Strafgefangenenkolonie, in die so ziemlich alles mögliche Kruppzeugs verfrachtet wird, das im restlichen Drakonia irgendwie ungeliebt ist (alles von Dieb bis Dämon). Unterwegs tauchten schon ein paar Untoten-Mobs und vereinzelte Meuchler aus dem Wald auf. Im Lager angekommen erwarteten uns neben einer kleinen Abteilung der örtlichen Garde und einem Priester der „Pius-Kirche“ auch noch 3 Schwangere, die sich von diesem schrägen Ort eine glückliche Geburt ihrer Kinder erhofften. Da die Träume, die uns nach Golgatha brachten aber auch eine plötzlich wieder atmende Totgeburt mit vermutlich dämonischem Hintergrund beinhalteten, schrillten u.a. bei deren Anblick immer wieder die Alarmglocken im Kopf… Dann waren da noch ein Nekromant und seine Untotenarmee, welcher es offensichtlich auf genau diese Kinder bzw. den Schädel abgesehen hatte. Und irgendwann kamen noch Gefangene der Strafkolonie durch den Wall, alle gebrandmarkt mit einem großen „G“ im Gesicht und letztendlich angeworben vom Nekromanten. Ich habe nur am Rande mitbekommen, dass es im Groben wohl darum ging Teile eines zerbrochenen Schädels zu suchen und mit einem extra zu brauenden Spezialleim zusammen zu kleben, um ihn dann zu zerschmettern und anschließend mit einem komischen heiligen Gespenst namens Sophia zu quatschen. Warum? Keine Ahnung. Irgendwas war da auch noch mit diesen Texten auf der Mauer, die von einer alten „Schlacht der 600“ erzählten. Für mich war es mehr so: Wenn wir angegriffen werden, dann kämpfen wir halt und danach flicken wir uns wieder zusammen. Ab und zu laufen wir mit den Plothuntern in den Wald, um uns zu deren Schutz zuerschlagen zu lassen und dann flicken wir uns wieder zusammen u.s.w. Allerdings hat es massivst an kleinen Nebenplots gehapert, die auch andere Spieler, die eben nicht am Hauptplot mit ritualisierten oder Kampfschweine sind, forderten. Ich habe mich darauf beschränkt, zusammen mit Rike, Olaf und einigen anderen „Heilern“ meine Pappenheimer im Überblick zu behalten und wieder zusammen zu flicken. Ruwen und Fini sind ganz ehrlich jeden Tag um 5Uhr zur Morgenandacht geschritten, was uns ungläubige Blicke und Props einbrachte. Außerdem hat die „Akronische Delegation“ sich intensivst an Völkerverständigung und Ökumene beteiligt. So wurden unter anderem Kaozier (die sich auch nicht lumpen lassen haben, unaufgefordert mit Silber zu zahlen), Lydraner, Calandrianer etc. geheilt, Paladine paladinisiert und abgefüllt, Kirschschnaps gepanscht und ein von seiner Reisegruppe (Solaristen sind Scheiße!) verstoßener Toter wurde ordentlich in Gemeinschaftsarbeit von Sha’Tar, Lydra, Drapi und Akron verfeuert.
Diese letzte Geschichte ist auch noch ein echter Klopper! Diese Typen sahen am Anfang ja noch ganz nett aus: Schwarz weiß und so. Später kam heraus, dass die allesamt, trotz ihres doch recht geringen Alters, Inquisitoren sein wollten. Sich in eine Schlachtordnung einordnen war genauso wenig ihre Stärke, wie Kommunikation mit anderen und der Zusammenhalt innerhalb ihrer eigenen kleinen Gruppe. So kam es eben, dass einer Ihrer Kameraden im Wald von Banditen verschleppt wurde und ein läppisches Lösegeld von 5 Silber für dessen Freilassung gefordert wurde. Sie wollten nicht bezahlen, haben aber auch nie jemand anderes an der Geschichte Teil haben lassen. Verdammt, 5 Silber hat ja sogar der akronische Mob für einen Fremden Krieger übrig! Themios versuchte dann noch bei der kleinen Verhandlung an den Banditen, der das Messer am Hals des Gefangenen hatte, heran zu schleichen und umzulegen. Die Solaristen wussten davon. Aber als Themios nur noch einen Hechtsprung von dem Banditen entfernt und die Befreiung ihres Mitstreiters greifbar war, griffen sie an und der Bandit schnitt dem Gefangenen den Hals durch. Satt ihrem Kameraden dann noch eine ordentliche Bestattung zuteil werden zu lassen, sagten sie einfach, dass er ehrlos verreckt sei und da wo er liege auch liegen bleiben könne. Waaaahh! In einem Land voller wiederbelebter Toter??? Einer ihrer Gruppe, der für sie gekämpft hat??? Da war’s kurz vor Eskalationsmaximierung zwischen uns und denen!!! Nunja, die Sha’Taris, Eileen von den Drapis, Lydraner und Akron haben seinem Körper dann die eben verdiente ökumenische Bestattung und zwei akronische Silber für den Fährmann gegeben… Ha! Außerdem sprachen die hochwohlgeborenen Herren Inquisitoren auch noch mit einem schon lange aufgespießen Kopf, der plötzlich wieder anfing zu plappern, nachdem ihn Andere schon ausgepult hatten auf der Suche nach einem weiteren Schädelstück des eigentlichen Plots. Trotz der verdächtig nach Untoten stinkenden Gegend und entgegen jeglichem lichten Verständnis wollten sie ihn nicht kaputt machen/ verfeuern, sondern ihm seinen Wunsch nach Leben erfüllen. Argh! Die Lydraner haben das Ding dann doch noch aus ihrem Lager bekommen und schnell verbrannt, ehe die es sich noch mal anders überlegen konnten.
Die Kämpfe: Aufgrund der großteils noch unerfahrenen NSCs und der schlechten Ausleuchtung (trotz vieler Scheinwerfer, die aber oft extrem schlecht platziert waren) gelegentlich mies. Aber mit zunehmender Verständigung schien auch das besser zu werden. Das Licht-Problem lösten Tobys private Fackelbestände in en Händen der Lydraner. Leider gab es auch hier wieder so einige blöde Treffer auf beiden Seiten (v.a. echt fiese Kopf- und Genitaltreffer), aber immerhin keine regelmäßigen Krankenhausfahrten, so wie ich es mitbekommen habe. Die Endschlacht war dann noch mal ein dreckiges Gekloppe und teils auch echt gefährlich. Einer der Holzkisten-Altäre wurde richtig platt gemacht, als ein paar Spieler darauf fielen. Ein Spieler wurde vor meinen Augen niedergetrampelt und ich dachte schon, noch bevor ich mich dazwischen stellen konnte, jetzt isses vorbei (er hat aber wie durch ein Wunder echt nix außer ein paar blauen Flecken und dem Schrecken abbekommen). Nachdem ich noch einen der beteiligten NSCs erwischet habe, kam heraus, dass die SL Anweisung gegeben hätte an dieser Stelle durch zu brechen. Und das wurde von den unerfahreneren NSCs leider auch bedingungslos ausgeführt wurde. Der angesprochene und offenbar erfahrenerer NSCs entschuldigte sich dann noch und sorgte dafür, dass so eine Scheiße mit Chargen im Dunkeln nicht noch einmal passierte. Hat, glaub ich, auch geklappt. Mehrere kurze Unterbrechungen in einzelnen Bereichen der Schlachtreihe aufgrund von bösen Treffern führten dennoch nicht zu einem allgemeinen „Stop“-Geschrei und konnten verhältnismäßig schnell geklärt und gesichert werden, was ich persönlich aber eher der guten Verständigung zwischen Spielern und NSCs zuschreiben würde als irgendwelcher Interventionen der SL. Die waren einfach nicht schnell genug.
Mein Fazit: - Zum ersten Mal seit langem hat es mir mal wieder richtig Spaß gemacht Heiler/Fendscher zu sein. Lag auch sehr stark an den Synergien zwischen Rike, Kayra, Olaf, liebevoll verschwendetem Kunstblut und unseren „willigen Opfern“. - So ein Zauberkundiger mit Schutzkreis neben einem, während man einen Verletzten versorgt ist unheimlich praktisch! - Solaristen sind ehrlose Kameradenschweine! Vor ihnen auf den Boden zu spucken ist noch viel zu gut für sie. Hütet Euch also vor schwarzen Sonnen auf weißem Gund mit Gondor- Helmen! - Caladris ist komisch und steht auf die Zuschaustellung von Pomp und Zirkus… Nicht mein Spiel! Die Verband-Wickelmaschine von Olaf war aber witzig. Mit dem, was da raus kommt, kann man Leute erschlagen! - Bloss gut, dass ich nix mit der Schädelsache zu tun haben musste! Ich stand so schon echt oft mit zugehaltenen Ohren da und sang vor mich hin, bis es vorbei war… - Ich brauche noch mehr Klamotten… Ich hab gelernt, dass es innerhalb von einem Tag wirklich alle Wetterarten auf einmal geben kann! Und es kann im Juni tatsächlich noch schneien… naja hageln. Wir hatten also frisches Eis in unseren Drinks und eine kleinen „Schneeballschlacht“. Donnerstag und Freitag waren wettermäßig echt die Hölle. - Je besser das Wetter wurde, desto unleidlicher wurde aber scheinbar der Plot. Samstag hatten wir zwar Sonne satt, aber die Story wurde echt öde bzw. immer Spieler-unfreundlicher. - Gut, dass kein größerer akronischer Mob da war! Am Samstag wurde ganz in der Nähe ein Gedenkstein enthüllt mit den Glazstücken der Wuffdata-Blasmusik, Fahnenschwenken und Co. Da wäre so mancher Akroner aus der Rolle gefallen und Amok gelaufen! - Es war schön endlich mal wieder auf einem angenehmen Con gewesen zu sein, bei dem ich mich im Nachhinein nicht ärgere Geld ausgegeben zu haben. Ferrymen-Cons scheinen mir persönlich bisher ganz gut zu sein, so im Vergleich zu allem, was wir im vergangenen Jahr bekommen haben und trotz gelegentlicher SL/Orga-Schwierigkeiten. Habe aber durchaus auch von vielen Seiten gehört, dass das für so manchen Spieler die allerletzte Veranstaltung dieser Orga war… Ich würde ihnen schon noch mal eine Chance geben… - Es war schön vertraute Gesichter wieder zu sehen und auch wieder ein paar neue Bekannte zu machen. Und obwohl ich aufgrund der Gruppenstärke skeptisch war, hatte ich echt Spaß mit Euch zu spielen. - Die spontane Schnaps-Panscherei fand ich großartig!!! Danke an die Sha’Taris für Feuer, Kessel und das heimliche Begleichen der Zutaten-Zeche;-) Ihr kriegt mindestens das Rezept! - Die Teilnahme an der Essensgruppe Lydra war echt ein Segen, grad bei dem fiesen Wetter der ersten Tage! Danke Yavanna. - Es war schön ein neues schönes Gelände kennen zu lernen. - Es war schön so viele hoch motivierte NSC zu sehen, die mit ein Bisschen Anleitung echt großartige Spieler werden können. - Mir hat’s Spaß gemacht.
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« Letzte Änderung: 16.06.2009, 12:55 von janine »
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anna
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Sag ma Janine, fängst du an diese Conkritiken professionell zu schreiben und wenn ja, kann man damit Geld verdienen?
Sehr schön ausführlich (wie schon die letzte) und voll aufwändig geschrieben. Mein Fazit: Ich hab jetzt wieder Lust auf Con .... danke dafür ;)
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Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat. - Tucholsky -
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janine
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Sag ma Janine, fängst du an diese Conkritiken professionell zu schreiben und wenn ja, kann man damit Geld verdienen?
Sehr schön ausführlich (wie schon die letzte) und voll aufwändig geschrieben. Mein Fazit: Ich hab jetzt wieder Lust auf Con .... danke dafür ;)
Hehe, danke für die Blumen. Was man nicht alles tut, während der Suche nach dem neuen Traumjob ;-)
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ALEPH
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dass es im Groben wohl darum ging Teile eines zerbrochenen Schädels zu suchen und mit einem extra zu brauenden Spezialleim zusammen zu kleben, um ihn dann zu zerschmettern ergibt sinn. Hütet Euch also vor schwarzen Sonnen unterschreib ich.
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Themios
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Eine vollkommen parteiische, subjektive und einseitige Gedankenzusammenfassung zum Golgatha von Themios: ---------------------------------------------------
So, das wars also mit dem Urlaub in Solania. Was für ein Drecksland. Die können sich mal schön weiter alleine mit ihrem Gottkaiser rumärgern. Ham'se verdient. Wenn mir diese doofe Äbtissin noch mal über’n Weg läuft ist die Fischfutter.
Letzte Nacht hatten einige Sha’Tar und ich seltsame Träume. Auch noch alle den gleichen. Na toll, das bedeutet doch wieder Ärger. Der Traum war etwas beunruhigend, hatte was mit Totgeburten und dann vom Bösen beseelten Babys zu tun. Hatte dann doch ein wenig Gänsehaut. Haben den Drang nach Drakonia zu reisen und nach dem Rechten zu schauen. Finiwara hat nix Besseres zu tun und hofft darauf endlich sinnvollere Dinge zu tun, als in Solania. Untote vernichten und so. Klingt fast wie eine von den Custodes, wenn sie das sagt. Drakonia liegt ja gleich um die Ecke, etwas südlich von Solania, da müssen wir mal nicht so viel reisen. Die Sha’Tar wollen später nachkommen, haben wohl vorher noch was in Mittelerde (Armenost) zu erledigen. Keine Ahnung wo das nun wieder liegt.
Zwischenspiel
Haben erfahren, dass die Drakonier eine ihrer Provinzen komplett ummauert haben, jeden Verbrecher da rein werfen und sich selbst überlassen. Jetzt verstehe ich auch, warum es in Drakonia so ruhig ist. Nicht ein Strauchdieb ist uns über den Weg gelaufen. Wie soll man da in Form bleiben? Nicht mal Straßenkinder gibt es hier und die Tavernen sind langweilig. Dafür findet man ab und an abgehackte Körperteile auf Spießen und Erhängte im Wald als Warnung für Verbrecher. Fini ist stinkig und will ständig was verbrennen. Glaube ich muss irgendwann mal ein nettes Wort mit der örtlichen Obrigkeit reden. Am Besten nachts.
Die ummauerte Provinz wird Golgatha genannt. Blöd nur, dass da seit neuestem die Eingesperrten und irgendwelches untotes Gesocks ausbrechen und die umliegenden Dörfer terrorisieren. Das hamse nun davon. Jedenfalls müssen wir wohl nach Golgatha oder zumindest in die Nähe. Also dann mal weiter.
Ankunft
Treffen unterwegs auf zahlreiche weitere Reisende. Hatten alle den komischen Traum. Auch meine alten Weggefährten von den Custodes sind dabei. Hach, Familientreffen. Ilen hat einen Begleiter, der nur fremdländisch spricht. Ich hab 'nen Knoten in der Zunge. Aspirant Ruwen begleitet die Custodes, Kanzler Jaromir will wohl wissen, wie die so drauf sind, wenn sie doch jetzt eine Ordensburg in Hornfell errichten dürfen.
Hab auch Calandrianer im Tross entdeckt. Muss aufpassen, dass wir möglichst weit weg von denen unser Lager aufschlagen. Die jammern immer, wenn man zu laut feiert.
Müssen unbedingt nachts einen Gewaltmarsch durchführen um zur letzten Ortschaft vor den Grenzen zu Golgatha zu langen. Weiß nicht, warum wir nicht bis zum Morgen warten konnten. Treffen unterwegs eine Handvoll Untote. Leider schon alle endgültig und absolut tot, als ich in Schwertreichweite komme. Mist.
Sind endlich in dem Dorf. Gefällt mir jetzt schon nicht, überall aufgespießte Körperteile von Verbrechern. Fini will am liebsten sofort ein Feuerchen machen. Irgendein wichtig tuender ortsansässiger Orden mit roten Kreuzen auf den Wappenröcken empfängt uns. Deren Anführer nennt sich Fürst, ist aber eigentlich keiner. Ist wohl nur nen Rang in deren Ordensgemeinschaft. Na dann... Der will, dass von jeder Delegation jemand bei dem vorstellig wird. Akron ignoriert höflichst und geht nicht hin.
Auf dem Dorfgelände sind überall hübsche kleine leuchtende Stelen aufgestellt mit Zahlen drauf. Find das toll, so findet man den Weg zur Taverne leichter. Irgendwelche Magier murmeln, dass die bestimmt total wichtig und ultramagisch sein müssen.
Fini und ich schlagen unser Lager zusammen mit den Custodes, einigen mir bekannten Söldnern und den Sha’Tar auf. Ich suche Fini einen schönen Stock mit Grünzeug dran als Bannerstange, an dem sie Akron- und Elfkreuzwimpel befestigt. Sieht im Wind schön aus. Ruwen schläft im Zelt der Custodes, wir stellen ihm auch ein Elfkreuzbanner vor die Tür.
Verdammt, Calandris lagert direkt hinter uns. Stellen eines ihrer riesigen unattraktiven Banner direkt neben unser Zelt auf. Gehört Akron jetzt zu Calandris, oder was wollen die uns mitteilen? Na ja, stand jedenfalls nicht lange dort. Ich glaub der calandrianische Inquisitor mag mich jetzt nicht mehr.
Hab recht behalten, die Stelen sind nur Straßenlaternen. Nur die Zahlen drauf haben noch irgendwas zu bedeuten. Soll wohl nen Rätsel sein. Stehen überall schon viele Leute drum rum, die werden das schon machen.
Mein alter Freund Seregreis, Halbling und Priester der Custodes, schenkt mir eine Tonpfeife und wir paffen gemütlich eine. Auch ansonsten bleibt die Nacht ruhig. Fängt irgendwann an zu regnen, wir gehen schlafen.
Donnerstag
Regnet am Morgen immer noch. Bleibe liegen und versuche weiter zu schlafen. Klappt nicht, kann dauernd die Calandrianer hören. Also in Schale geworfen und versucht rauszufinden, was hier eigentlich los ist. Treffe auf Rasmus, der zwei Frauen im Schlepptau hat. Die olle Rampensau. Ansonsten gleicher Stand wie am Abend zuvor. Das Böse erstarkt und wir sind alle dem Untergang geweiht blablabla... Öffne das erste Bier. Lili, die Köchin der Custodes, bereitet Armer Ritter zum Frühstück zu. Lecker.
Oberhalb des Lagerplatzes gibt es auf einem Plateau eine riesige schwarze Wand mit vielen vielen Schriftzeichen drauf. Die meisten davon kann ich nicht lesen. Weil sie sehr klein sind und da ist so’n Energiewall drum rum, so dass wir nicht nah genug rankommen. Innerhalb des Energiewalls befinden sich im Halbkreis um die schwarze Wand mehrere verzierte Stelen mit gewaltigen Augen drauf. Sehen schick aus (die Stelen, nicht die Augen), wären gute Ständer für eine Nachttischlampe. Auf einem Podest direkt vor der schwarzen Wand steht ein Glas mit nem Stück Schädel.
Ich versuche rauszufinden, was es mit den ganzen Sachen auf sich hat und spreche mit Ilen. Verstehe kein Wort und trinke lieber weiter Bier und unterhalte mich mit den Sha’Tar. Irgendwann erklingt komische Musik im ganzen Dorf. Klingt bedrohlich. Kurz darauf tauchen Untote auf. Wir verhauen sie kurz und schmerzlos. Im Laufe des Tages kommen immer wieder welche, aber wir haben genug Ruhe zum Kochen und Bier trinken. Ab und an müssen wir Ruwen einsammeln und zusammenflicken. Kanzler sollte ihm dringend beibringen sich auch zu verteidigen und nicht nur zuzuhauen.
Rasmus hat ne Kiste mit Tränken drin gefunden und sucht Leute, die sie für ihn testen. Thjordall, Paladinanwärter der Custodes, trinkt leichtfertig einen und kippt um. War wohl nicht gesund das Zeug. Thjordall braucht dringend Nachhilfe, der Dummbatz.
Es regnet dauernd, war wohl nix mit Urlaub.
Es tauchen auch immer mehr Schwangere in dem Dorf auf. Keine Ahnung was die hier wollen. Der "Fürst" sagt, dass der Ort hier eine Pilgerstätte für Schwangere ist. Ich glaub es hakt. Muss an den Traum denken.
Die Musik erklingt immer wieder, bevor es zu Untotenangriffen kommt. Gut zu wissen. Ich ruhe mich aus und erschlage gelegentlich hinterrücks Untote. Waren zu Lebzeiten fast alles Kinder, der kleinste geht mir gerade bis zur Hüfte. Wenn so viele so jung schon in Golgatha eingesperrt wurden, stimmt was mit der Rechtssprechung in Drakonia ganz gewaltig nicht.
Jetzt kommt auch noch ein Sturm. Können gerade noch das Zelt der Sha’Tar vor dem Einsturz bewahren. Mache mir Gedanken um unser Zelt. Hätte keine Lust im Vorzelt der Calandrianer unterkommen zu müssen, falls unseres wegfliegt. Finwara ist zuversichtlich und unser Zelt trotzt windschnittig dem Sturm.
Erfahre, dass der Energiewall vor der schwarzen Wand kurz davor ist zu kollabieren. Dann ist die Kacke wohl richtig am dampfen, da das Böse da ran will. Der Schädel vor der schwarzen Wand ist unvollständig. Man muss 6 fehlende Stücke finden, dann den Schädel mit ganz besonderem Leim zusammensetzen, ein wenig Mulamula machen und je nachdem ob man was Gutes oder Böses machen will, muss das Mulamula anders ablaufen. Achso, und wenn man was Gutes bewirken will, muss man den Schädel anschließend zerschlagen. Die spinnen doch alle. Schädel zusammensetzen und dann kaputt machen. Warum nicht kaputt lassen?
Ilen versucht die Schriftzeichen aus der Entfernung abzuschreiben, ich soll auf sie aufpassen. Habe Langeweile und versuche Stöckchen über den Energiewall zu werfen. Erst bei ungefähr 8 Metern Höhe schaffe ich es. Ganz schön viel Magie... Jemand wird in einen Vogel verwandelt, damit er in den Kreis fliegen kann um alles genauer zu untersuchen. Verwandelt sich drinnen zurück, läuft einige Sekunden ohne Orientierung herum und klappt zusammen. Vermute, dass er ihn das mit dem Fliegen ganz schön durcheinander gebracht hat. Hätten sie mich mal gefragt, mit fliegen hab ich in Solania ja schon Erfahrung gesammelt. Nach ’ner Stunde kommt er wieder zu sich und kann sich wieder unverrichteter Dinge in einen Vogel verwandeln und aus dem Kreis fliehen.
Ein Läufer kommt erschöpft ins Lager. Eine größere Gruppe von uns war ausgezogen zu einem seltsamen Stein im Wald, der eines der fehlenden Schädelstücke enthielt und wird jetzt hart von Untoten bedrängt. Eine Truppe von uns bricht zur heldenhaften Rettung auf. Am Ziel müssen wir erstmal wieder Ruwen und Rike aus dem Dreck ziehen. Der Stein ist mit Noten und Text beschrieben, einem Lied. Dieses muss exakt gesungen werden, damit der Stein das Schädelstück frei gibt. Singt man auch nur eine Stelle falsch (und sei es eine 1/8 Pause), schreit der Stein und man muss von vorne beginnen. Nach geschätzten 20 Versuchen der anwesenden ausgebildeten Barden tun den Sha’Tar und mir die Ohren weh und wir gehen zurück ins Lager. Frage mich immer noch, wie die Untoten mit ihrem Gekrächze das Schädelstück schon halb entfernt hatten.
Fini hat von einem akronischen Handelsschiff im Hafen von Solania ein leckeres Kirschgebräu mitgebracht. Die Sha’Tar lieben es auch und so wird der Plan gefasst, es am nächsten Tag nachzubrauen.
Inzwischen ist der Energiewall um die schwarze Mauer zusammengebrochen. Rasmus versucht die Rätsel an den Stelen zu lösen, aber schafft es nicht die durchaus korrekten Lösungen auf die vorgesehenen Stellen zu schreiben.
Irgendwer hat Calandris zur Heerführung ernannt. Heerführer vergisst Nachtwachen zu planen und einzuteilen, also gibt es keine richtige. Jemand sagt mir, dass Calandris grundsätzlich keine Nachtwachen hält und das dem niederen Volk überlässt. Ich geh schlafen, Seregreis hält Wacht.
Freitag
Es hagelt. Mehrfach. Dank geschickter Ausnutzung eines Sonnensegels sammelt sich das Eis zu kleinen Haufen im Gras. Fülle es in meine Getränke. Kiras, ein befreundeter Söldner, bewirft Thjordall und Rasmus mit Schneebällen. Im Sommer!
Werde für das Eis in meinen Getränken bewundert. Doch noch ein wenig Urlaubsgefühl.
Akushin, eine befreundete Söldnerin, hat sehr detaillierte Anatomiezeichnungen, die sie zum Verkauf anbietet. Überlege diese für Fini zu erwerben, immerhin muss sie mich dauernd zusammenflicken. Werde abgelenkt und vergesse das Thema.
Eine Gruppe von Fremden mit eingebrannten G taucht auf. Sagen sie wären Kopfgeldjäger, die nach Golgatha wollen um dort ihr Geld zu verdienen. "Fürst" hatte früher schon erzählt, das sowas durchaus möglich ist. Aber das G wird wohl auch den Gefangenen eingebrannt. Ist mir relativ schnuppe, bei der Rechtssprechung hier finde ich, die haben’s verdient zu entkommen. Leider sehen das die Anderen anders und wollen mittels Wahrheitszauber feststellen, ob die Geschichte der Gruppe stimmt. Vorher sollen sie entwaffnet werden. Lassen die natürlich nicht mit sich machen und versuchen zu fliehen, greifen dabei aber niemanden an, der nicht beteiligt ist. Werden fast alle abgeschlachtet. Denke jetzt haben wir uns ein größeres Problem geschaffen.
Behalte recht, jetzt greifen immer wieder ehemalige Golgathainsassen an. Haben wohl ’nen Loch unter die Mauer gebuddelt um da raus zu kommen. Oberfiesling bietet ihnen Nahrung und Ausrüstung, wenn sie für ihn kämpfen. Ganz schön verzweifelt, die Jungs. Sie versuchen den Schädel vor der schwarzen Wand zu stehlen, schaffen es aber nicht, da er noch magisch gesichert ist.
Fini, die Sha’Tar, die Drapi-Novizin und ich brauen das Rum-Kirschgesöff nach. Verdammt süß und verdammt lecker.
Calandris ruft eine Versammlung aller Gruppen zum Informationsaustausch aus. Komisch, hatte den Vorschlag schon am Vormittag in unserem Lager gemacht. Die müssen gelauscht haben, die Schufte. Die calandrianische Baroness lässt sich einen Thron zur Versammlungsstelle schleppen. Ihre Rüstung scheint verdammt schwer zu sein, wenn sie so oft sitzen muss. Habe ein wenig Mitleid. Bin der einzige mit ’ner Bierflasche bei der Versammlung. Seltsames Volk. Ein großer breiter Mann kommt vorbei und bietet mir Met an. Er mag Akron. Es stellt sich heraus, dass wir auch noch einen speziellen Trank brauen müssen, um den Schädel zusammenzukleben. Ich stelle die Frage, warum wir den zusammenkleben müssen, wenn wir ihn danach eh kaputt hauen wollen. Schlage stattdessen vor, dass wir die Schädelstücke in alle möglichen Länder verteilen und dort zerstören oder sicher wegschließen, damit das Böse nicht ran kommt. Vorschlag stößt nicht auf Begeisterung.
Ich werfe in die Runde, dass man ab jetzt eine Nachtwache vor dem Schädel aufstellen müsste, da der Feind ja nun versuche diesen zu stehlen. Calandris meint, dieser sei doch aber magisch gesichert. Anwesende Magier bestätigen, dass dieser Schutz mit einem kleinen Ritual gebrochen werden könnte. Baroness übergeht den Einwand und wechselt den Tagesordnungspunkt. Werfe es später wieder ein. Sie fragt, ob ich dann also darüber nachts wachen will. So schon mal gar nicht, also sage ich nein und wünsche ihr viel Spaß. Gelächter der Umstehenden, die Baroness scheint mich jetzt auch nicht mehr zu mögen. Calandris erklärt sich großzügig bereit zumindest 2 Stunden in der Nacht vor dem Schädel zu wachen. Runde löst sich auf.
Ein weiteres Schädelstück soll im Besitz einer humanoiden Sau sein. Ich kratze mir den Kopf. Die Baroness fragt mich, ob ich als Recke denn auch die Sauhatz begleiten werde. Sie ist dabei verdammt freundlich. Darf meine Dolche nicht vergessen, sicher ist sicher. Gehen auf Sauhatz. Finden ihre Suhle, die die Zauberer unbedingt noch magisch umgraben wollen, aber keine Sau. Später taucht die Sau im Lager auf und wird niedergestreckt. Eine Gruppe namens Solariten, fast alles Inquistoren, schneiden ihr brutal den Magen heraus und lassen die Sau zum Verrecken zurück. Gau von den Custodes versucht sie zu heilen, denn die Sau scheint ein Grundmaß an Intelligenz zu besitzen und harmlos zu sein. Leider bleibt der Versuch ohne Erfolg. Solariten machen sich langsam unsympathisch.
Nekromant taucht auf und stellt ein Ultimatum bis Mitternacht. Wir sollen alle Schwangeren töten oder abziehen. Haben auf beides keine rechte Lust und grillen stattdessen weiter.
Verschiedene Glaubensgruppen fangen an einen Bereich zu segnen, der später als Rückzugspunkt für die Heiler und Verwundeten dienen soll.
Die Sha’Tar laden Akron und eine Handvoll ihrer anderen Freunde zur Paladinweihe von Fyn ein. Der Inquisitor von Calandris wird höflichkeitshalber auch eingeladen, aber dieser sagt ab, da Calandris jetzt essen muss. Muss mir auf die Zunge beissen. Glaube es blutet.
Zeremonie ist sehr schön. Alle Gäste dürfen Fyn noch was Nettes wünschen, ich sage auch ein paar nette Worte zu Fyn, er hat die ganze Zeit schon ganz feuchte Augen. Fini schenkt ihm irgendwas, bin ja schon irgendwie eifersüchtig. Nebenbei wird er konsequent abgefüllt und ist heute Nacht nicht mehr zum Kämpfen zu gebrauchen. Er betet halt den Schutz für das Heilerlager hoch.
Ultimatum des Nekromanten läuft ab und nichts passiert. Nekro hat wohl vergessen die Uhr zu stellen. Überlege ob ich schlafen gehe, bleibe aber doch wach. Könnte ja doch noch was passieren. Lange nach Mitternacht taucht er endlich auf und wir zoffen uns mit den Untoten und Golgathainsassen. Müssen auf Plänkler und Meuchler aufpassen. Kämpfe mit Angrak von den Custodes und einem Schwanenkreuzer auf der äußersten linken Flanken. Wir haben viel Spaß. Ruwen steht auf der rechten Flanke und ab und zu lassen wir ein kräftiges "Tsi an'prah Astarte - Tsi im tsi" erklingen. Das Erklingen dieser Worte von zwei Enden der Schlachtreihe beeindruckt die Umstehenden. Akron hinterlässt trotz geringer zahlenmäßiger Präsenz Eindruck.
Auf der rechten Flanke wird jemand von unseren Kämpfern gefangen genommen und ihm wird die Kehle durchgeschnitten. Er liegt ungefähr 10 Meter vor der Schlachtreihe, aber die rechte Flanke kann nicht weiter vorwärts. Heeresführung zeichnet sich durch nicht vorhandene Befehle aus. Nach Absprache mit Angrak und einem Schwanenkreuzer stürme ich von der linken Flanke aus über das gesamte Schlachtfeld, hinter mir Angrak und der Schwanenkreuzer. Wir hacken vereinzelte Feinde um und der Schwanenkreuzer und ich schnappen uns den Verwundeten und schleppen ihn hinter die Reihen. Überrenne dabei einen Feind, von dem ich dachte er gehört zu uns und bereue es keinen Dolch in der Hand zu haben. Er ist aber noch verwirrter und kommt nicht mal mehr zum Zuschlagen. Der Verwundete kann gerade noch von den Heilern gerettet werden. Erhalte Lob für meine Geschwindigkeit, bekomme aber einige Minuten kaum noch Luft. Verdammtes Rauchen. Zünde mir ein Rauchkraut an.
Schlacht ist irgendwann vorbei. Im Haus, wo die Schwangeren bewacht wurden, kam es währenddessen wohl zu Geburten. Der "Fürst" wurde von einem Geist besessen und schlachtete alle in dem Haus ab, danach greift er draussen Anwesende an. Er wird erschlagen, aber der Geist springt auf andere über. Einer der Custodes wird besessen und rennt in den Wald. Wir müssen ihm nach und können ihn retten.
Calandris hat keine Wachen beim Schädel abgestellt. Laut Finwara hat der calandrianische Inquisitor angeblich vor seinem Zelt Wache gehalten, is aber irgendwie nicht das Gleiche, wie vor dem Schädel, naja.
Wir trinken noch etwas vom Kirschgebräu. Fini bleibt wach, um wie immer pünktlich zum Sonnenaufgang eine Andacht abzuhalten. Ich gehe schlafen.
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Themios
Kreutzer
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Samstag
Endlich Sonne! Ziehe nur leichte Kleidung an. Ständig Angriffe von ehemaligen Gefangenen. Beschließe die Schwerter stecken zu lassen und verbringe den Vormittag und frühen Nachmittag damit meine Messerfertigkeiten zu verbessern. Dies auch sehr erfolgreich, zahlreiche unaufmerksame Gegner spüren als letztes meine Dolche an ihren Kehlen. Ein Sha’Tar stellt fest, dass ich es offensichtlich fies und dreckig mag.
Ab und an müssen wir wieder Ruwen und Rike vom Boden aufsammeln. Einmal erwischt es mich besonders hart, als eine Gruppe von 20 Feinden 5 von uns im Lager allein abfängt und Rike gerade dort versorgt wird. Jemand sammelt mich ein und ich werde im Zelt von Calandris behandelt. Verdammt, darf dort nicht rauchen. Haue daher ab, so bald ich wieder weghumpeln kann.
Die Solariten haben den abgeschlagenen Kopf eines Verbrechers eingesammelt, der auf einem Spieß steckte. Da er zu ihnen mit den Worten "ich will nicht gehen, ich will auf der Erde wandeln" redet, wollen sie ihn nicht herausrücken. Custodes und Verbündete überzeugen sie dann schließlich doch, dass der Kopf verbrannt werden sollte. Solariten nicht nur unsympathisch sondern auch suspekt.
Drei Kaozier tauchen auf, die wegen einer Queste seit drei Jahren nicht in ihrer Heimat waren. Beobachte sie skeptisch. Die können durch nen gesegneten Kreis gehen, ohne zu verbrennen, is wohl nix feenhaftes an denen dran.
Einige Custodes, Sha’Tar und ich gehen in den Wald um vielleicht noch fehlende Schädelstücke zu finden, leider ohne Erfolg. Als wir zurückkommen, erfahren wir, dass eine Gruppe auch noch so blöd war, sich ein Schädelstück stehlen zu lassen.
Ich gebe dem Paladinanwärter Thjordall Nachhilfe in allem, was ich zu Taktik und akronischer Schlachtenführung weiß mit besonderer Betonung auf flexible Plänklergruppen und wie ein Befehlshaber diese effektiv einsetzen kann.
Muss ihm später noch erklären, dass Rumrennen nur in einem blutverschmierten Unterhemd und speckiger Hose nicht sehr paladös wirkt. Ausstrahlung, Respekt, Autorität und so…
Zwischendurch weiterhin Angriffe. Dauernd Schreie aus der sehr abgelegenen und irgendwie ungemütlichen Taverne wegen Angriffe. Drinnen sitzen immer nur die Wirtinnen und irgendwelche Bauern. Ich fordere sie auf, die Taverne zu verlassen, weil wir sonst dauernd den ganzen Weg zu ihnen rennen müssen. Sie weigern sich. Sha’Tar und ich beschließen von nun an Hilferufe aus der Taverne zu ignorieren.
Ein vielleicht zehnjähriger Bandit jagt einen Pfeil zielsicher durch meinen rechten Arm. Die kleine Kackbratze. Außerdem taucht jetzt regelmäßig ein großes schwarzes irgendwas auf, dass sich durch die Mengen prügelt. Liebevoll wird er von uns beim Auftauchen nur noch Schwarzfresse genannt. Calandrianische Baroness genehmigt sich ein kleines Mittagsschläfchen. Später kommen Schreie aus ihrem Zelt, sie soll wohl Schwarzfresse in ihren Träumen besiegt haben. Sicher.
Irgendwie bekommen die ganzen Helden dann doch noch die einzelnen Stücke zusammen und fangen auch an den notwendigen Schädelklebertrank zu brauen.
Ehemalige Golgatha-Gefangene kommen mit einer Geisel ins Lager, einem Solariten. Der Mann, der dem Solariten ein Messer an die Kehle hält, steht in der letzten Reihe. Ich schleiche mich von hinten an und nähere mich unauffällig Schritt für Schritt. Vorne diskutieren die Solariten und der Anführer der Golgathamänner. Solariten können mich nicht übersehen. Ich brauche nur noch wenige Schritt, dann wäre ich nah genug für einen Sprung zu dem Geiselnehmer um ihm die Hand mit dem Messer wegzudrücken und ihm die Kehle durchzuschneiden. Da brüllen die Solariten "Tod der Finsternis" und hauen alles um, ihr gefangener Kamerad stirbt. Solariten hatten keine Lust die 5 Silber Lösegeld zu bezahlen. Sie lassen ihren toten Kameraden zurück und betrachten ihn als ausgestoßen und entehrt, weil er sich hat gefangen nehmen lassen. Ich überlege, ob es jemanden stören würde, wenn ein Solarit unglücklich in ein Messer stolpern würde. So 10-20 mal. Verwerfe den Gedanken und eine Novizin des Drachenordens und ich beschließen, dass der tote Solarit eine anständige Bestattung verdient hat. Custodes, Sha’Tar, Akron und Drachenordnen ehren den Toten und verbrennen ihn.
Von nun an wird vor Solariten ausgespuckt.
Großes Finale naht, Planungen für die Schlacht laufen, man versucht den Schädel zusammenzusetzen. Sir Arlin von den Calandrianern fragt mich, wo ich in der Schlacht stehen werde. Ich zucke mit den Schultern und meine nur, dass er das doch schon kennen würde. Er nickt zur Bestätigung und versucht nicht mich fest einzuteilen. Vielleicht ist er ja doch ganz in Ordnung.
Das Brauen des Schädelklebers scheitert, dennoch schafft man es irgendwie während der Schlacht den Schädel zusammenzusetzen. Auf der Feindesseite tauchen neben Untoten und Golgathagefangenen nun auch Werwesen, Orks und Dinger auf, die aus dem Mund leuchten. Muss eine Art Mischlingsvolk aus Drow und Kobolden gewesen sein, da sie komisches Zeug redeten und rumalberten. Bekomme von Angrak einen heiligen Hammer in die Hand gedrückt. Da macht das Verhauen von Untoten noch mehr Spaß. Die Knochen fliegen nur so umher. Alles wirkt etwas ungeordnet, es gibt mehrere erfolgreiche Durchbrüche insbesondere auf der rechten Flanke, die in letzter Sekunde durch die Sha’Tar und einige andere zurückgeschlagen werden. Finwara verweigert den ehrlosen Solariten Trinkwasser. Irgendwann ist die Schlacht vorbei, wir konnten aber nicht das Ritual vollenden. Irgendwas von wegen "die rechte Tat zur falschen Zeit". Keine Ahnung was das soll, der Schädel wird irgendjemanden zur Obhut übergeben, wir gehen feiern.
Ein Castellani-Barde, Rasmus und seine Begleiterinnen verschandeln das Elfkreuzerlied, Elfkreuzer wird durch Strauchdiebe ersetzt. Die drei Kaozier kommen bei uns vorbei. Finwara zieht sich zurück, als sie anfangen von ihrer alten Lehrmeisterin als Hexe zu reden. Hat wohl keinen Bock mehr auf Stress mit denen. Thjordall versucht sich in kaozisch-bretonisch, komische Sprache. Frage mich, warum Thjordall eigentlich versucht die Sprache zu imitieren. Diese Kaozier scheinen doch mal ganz in Ordnung zu sein und wir betrinken uns. Seregreis und ich rauchen noch eine letzte Pfeife. Irgendwann gehe ich schlafen.
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Fyn
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Dank dir für diesen Bericht! Ich muss sagen er spiegelt einige ereignisse sehr genau mit den dazugehörigen gefühlen einfach treffend
LG Jörg
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Paladin = Hoffnungslos verlorener Optimist!
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Rob
Akron Intern
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sieht man euch irgendwo auf den pics?
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The wood is not the hood....
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atze
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Abenteurer
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gibts pics?
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Rob
Akron Intern
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The wood is not the hood....
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janine
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Donna Quijote
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Naja, auf denen sind wir immer mal wieder zu sehen, aber meist nur recht klein...
Im Lydra-Forum gibt's noch ein paar Bilderchen. Aber auch nicht so viel von uns. Die Haus- und Hoffotografin war ja als Strauchdiebin völlig überbeschäftigt;-)
Vielleicht kommen demnächst nochmal Orga-Bilder. Hab die zumindest ab und zu dabei erwischt, wie sie herum knipsten.
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Não corrija o que não esta quebrado.
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hlm
S.W.A.T.
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Jahal 1:1 Ennorath
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Björn Baltamorf war ja auch da?! habt ihr den mal angesprochen und so... der soll sich hier mal melden. müssen den ja irgendwann mal mehr an uns binden!
ps: achjaa auf dem blutige tage con war Raduin/sascha.. hab ihm gesagt wie sehr wir ihn vermissen... der wird bald wieder da sein für uns!
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Ich hasse Leute die mitten im Satz... Berühmte letzte Worte:"Ihr wartet hier, ich kümmer mich um Marcellus!" - Rasmus, Port Ventus
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